Aktuelle Info zum Buspendelverkehr!

Der Weg zum Theater  -  Abschied von liebgewonnenen Gewohnheiten

Die Zeiten bringen es mit sich, dass man gelegentlich auch mal einen kleinen Rückschritt hinnehmen muss. So ist es leider auch mit dem gewohnten Buspendelverkehr von der Stadt zu den jeweiligen Aufführungen des TadW auf der Limburg und wieder zurück. Dieser in der Vergangenheit von der Stadt Bad Dürkheim angebotene umwelt- und kundenfreundlichen Service kann aus Gründen der angespannten Haushaltslage in diesem Jahr nicht angeboten werden.

Wenn Sie nicht auf das Parken auf dem Wurstmarktplatz verzichten möchten, können Sie auch mit Mobility-on-Demand vom Wurstmarktparkplatz auf die Limburg fahren. Dazu sollten Sie die Fahrt idealerweise 3 Tage im Voraus bei Mobility-on-Demand anmelden, um es Mobility-on-Demand zu ermöglichen ausreichend Fahrzeugkapazität zu organisieren. Sie brauchen dazu eine Smartphone und die App oder Internet. Nachfolgend der Link „https://www.mobility-on-demand.com/so-gehts/“. Sollte eine so frühe Buchung nicht möglich sein, könnte es wegen fehlender Fahrzeugkapazität zu verspäteter Abfahrt kommen.

Für Menschen, die mit dem Auto zur Limburg fahren möchten, stehen dort zwei Parkplätze zur Verfügung, die teilweise für uns reserviert sind und nur mit gültiger Eintrittskarte für diesen Tag genutzt werden dürfen:
Direkt an der Klosterruine ca. 50 Plätze
Am Parkplatz Fünfguldenberg

 

Vor den jeweiligen Aufführungen werden Helfer vor Ort sein, die ihnen ihren Parkplatz zuweisen. Auch ein bevorzugter Parkplatz für bewegungseingeschränkte Menschen wird ihnen von den Helfern zugewiesen. Bitte folgen sie den Anweisungen, weil nur so eine optimale Nutzung der begrenzten Parkplätze möglich ist.

In der beispielhaften Detaildarstellung des Parkplatzes an der Limburg sehen sie, dass die Parkplätze sehr stark verdichtet sind.

 

Dies kann im Einzelfall zur Folge haben, dass sie den Parkplatz nicht jederzeit während der Vorstellung verlassen können, sondern erst wenn andere Fahrzeuge weggefahren sind. Für diese Fahrzeuge gilt dann, dass deren Fahrer bitte nach der Vorstellung zügig zu ihren Fahrzeugen gehen sollten, um entsprechend Platz zu schaffen.

Spieldauer circa 150 Minuten, inklusive 20 Minuten Pause.

Zusätzlich dazu bitten wir sie die Situation mit Fahrgemeinschaften zu entlasten und auch mit dem Fahrrad ist der Weg durchaus zu schaffen (auch ohne Motorunterstützung), wenn man seinen Startpunkt in Stadtnähe hat.

Wir freuen uns sie auf der Burg zu sehen und bitten um Verständnis für diese Maßnahmen.

Klosterruine Limburg Bad Dürkheim

Ihr Weg zur Klosterruine

zu Fuß

Der Fußweg zur Limburg ist teilweise nicht beleuchtet. Eine Taschenlampe ist daher, gerade auf dem Heimweg, sehr empfehlenswert.

(zum Routenplaner)

 

mit dem Auto

(zum Routenplaner)

 

Nähere Infos zu Parkmöglichkeiten und Alternativen zum PKW finden sie hier 

 

Leibliches Wohl vor Ort

In diesem Jahr wird wieder ein Ausschank durch einen Gastronomen geboten. Für das leibliche Wohl ist somit gesorgt.

 

Geschichte

Als erstes Bauwerk auf dem damaligen „Linthberg“, dessen Name vermutlich vom Lindwurm abgeleitet ist und somit „Drachenberg“ bedeuten würde, wurde im 9. Jahrhundert von den salischen Herzögen aus Worms eine Burg angelegt, die den Eingang des Isenachtales beherrschte. Diese Schutzfunktion übernahm gut 300 Jahre später die Hardenburg, die zwei Kilometer weiter westlich errichtet wurde.

Unter Beibehaltung des Namens wurde die Limburg ab 1024 zu einer Abtei des Benediktinerordens mit Basilika umgebaut und 1035 in Anwesenheit Kaiser Konrad II. der Gottesmutter Maria geweiht. Etwa zeitgleich entstand der Dom zu Speyer.

Vorübergehend, von 1034 bis 1065, wurden die Reichskleinodien im Kloster aufbewahrt. Als Königin Gunhild von Dänemark, die Gattin KaiserHeinrich III., 1038 in Italien starb, wurde ihr Leichnam über die Alpen gebracht und im Kloster beerdigt. Ihre Gebeine ruhen noch heute im Kirchenschiff.

1206, nach anderen Quellen 1237, wurden die wenige Kilometer nördlich beheimateten Leininger Grafen zu Schutzvögten auf der Limburg eingesetzt. 1376 wurde das Kloster in der Fehde der Leininger mit den Fürstbistümern Worms, Mainz und Speyer stark beschädigt. 1449 erließ der Abt des wiederhergestellten Klosters eine erste Marktordnungfür Dürkheim und wandelte den dortigen Jahrmarkt in ein öffentliches Kirchweihfest um, das später als Dürkheimer Wurstmarkt zum größten Weinfest der Welt werden sollte. 1470/71 eroberte Kurfürst Friedrich der Siegreiche von der Pfalz Dürkheim und die Limburg. Am 30. August 1504, während des Landshuter Erbfolgekrieges, brannte Graf Emich IX. von Leiningen-Hardenburg das Kloster nieder; danach wurde es nicht mehr aufgebaut.

In der Folgezeit wurde die Anlage von den Bewohnern der Umgebung zur Gewinnung von Bausteinen benutzt. 1843 kaufte die Stadt Dürkheim die Ruine vom Königreich Bayern. Sicherungsmaßnahmen erfolgten erst ab 1925. Um die Bewahrung der Reste bemüht sich heute der eingetragene Verein Aktion Limburg.

Die Anlage ist außerhalb von Veranstaltungen öffentlich zugänglich, ein Eintritt wird nicht erhoben. Von Juni bis Ende August finden in der Klosterruine diverse Freilichtveranstaltungen wie Konzerte, Theater- und Opernaufführungen statt. Das Standesamt Bad Dürkheim führt in der Krypta Trauungen durch. In die ehemalige Sakristei der Klosterbasilika ist heute ein Restaurant eingebaut, die Klosterschänke Limburg. Nördlich des Kirchenschiffes und westlich der Klosterschänke befindet sich die Ruine des Refektoriums, mit vorgelagertem Gartenlokal.

Quelle: Wikipedia